Kundenbindung mit der Lifecycle Service Platform für SAP Commerce der Medienwerft

Nach dem Kauf ist vor dem Service. Getreu diesem Motto sollte eine Customer Journey nicht mit dem Erwerb eines Produktes enden, sondern von diesem Moment an über den Lebenszyklus des Produktes hin begleitet werden. Die Lifecycle Service Platform für SAP Commerce der Medienwerft unterstützt Onlinehändler dabei, die Kundenbindung zu stärken. 

News 2021 Technik 6. September 2021

Eine enge Kundenbindung ist lange schon nicht mehr ein Privileg des lokalen Einzelhandels. Will man sicherstellen, dass der Kunde auch wiederkommt, ist es wichtig, dass er den Mehrwert nicht alleine im eigentlichen Kaufprozess, sondern auch in der wiederkehrenden und weiterführenden Betreuung durch seinen Handelspartner erfährt. In einer digitalen Shoppingwelt ist ein ebenso digitalisierter Service-Prozess Dreh- und Angelpunkt, um den Kunden von der Nachhaltigkeit des Commerce-Erlebnisses auf der eigenen Plattform zu überzeugen. 

An dieser Stelle setzt die Lifecycle Service Platform für SAP Commerce der Medienwerft an. Es handelt sich hierbei um ein Portfolio aus Lösungen in Form von vorgefertigten Modulen und Konzepten, die es ermöglichen, in SAP Commerce Dienste zur Verfügung zu stellen, die über den eigentlichen Produktkauf hinausgehen. Das erklärte Ziel ist hierbei, mit möglichst großer Flexibilität Mehrwerte zu schaffen, welche die Kundennähe sowohl im B2C- als auch im B2B-Kontext steigern. 

 

Kundenbindung – ganz automatisch in SAP Commerce 

Teil des Modulspektrums ist eine Bestandsverwaltung, welche es dem Kunden ermöglicht, seine Bestände in SAP Commerce auf zwei Arten zu pflegen: 

  • entweder automatisiert über Schnittstellen (beispielsweise durch die Nutzung von mobilen Datenerfassungsgeräten) oder 
  • manuell über die manuelle Pflege im Self-Service Bereich des Shops 

Hierdurch können z.B. bei Unterschreitung individuell definierter Schwellenwerte Benachrichtigungen versendet, Warenkörbe generiert oder automatische Bestellungen durchgeführt werden. In Verbindung mit dem Genehmigungsprozess der B2B-Extensions von SAP Commerce lässt sich so ein vollwertiger und voll- oder halbautomatischer Beschaffungsprozess etablieren. Je nach Umfang der Nutzung kann dem Kunden somit auch eine Plattform zur Abbildung der eigenen Inventur-Prozesse zur Verfügung gestellt werden.

 

Fremdkataloge und Dritt-Sortimente  

Eine weitere Herausforderung kann es sein, Kunden an den eigenen Shop zu binden, obwohl nicht alle Sortimente selbst abgedeckt werden können. Ein bekannter Ansatz hierfür sind Marktplatz-Integrationen. Dies bedingt aber, dass viele fremde Lieferanten gefunden werden müssen, die sich in den eigenen Marktplatz einfügen. Viel zielgerichteter wäre es, wenn der Kunde sein Sortiment selbst anreichert, und zwar um Produkte von anderen Lieferanten und Shops. Durch Fremdkataloge oder auch Dritt-Sortimente integriert der Kunde weitere, das eigene Sortiment ergänzende Produkte in seine Produktlisten und Suchergebnisse. Ziel ist es, die eigene Plattform als zentralen Anlaufpunkt für die Produktbeschaffung zu etablieren – quasi als “One-Stop-Shop” für das jeweilige Geschäftsfeld. Das erweiterte Sortiment kann als einfacher Link in andere Shops abgebildet werden, mit integrierter Benachrichtigungs-E-Mail an den Lieferanten oder einen Einkäufer beim Kunden sowie mit voller Integration in das ERP zur Abbildung von Streckengeschäft. 

 

Wartung und Reparatur 

Da ein verkauftes Produkt auch gewartet werden möchte, kann es sich anbieten, dem Kunden die Beauftragung von Dienstleistungen über die Bestellhistorie oder die Bestandsverwaltung zur Verfügung zu stellen. Der Kunde wird je nach Produktart durch einen Checkout für seinen Service-Auftrag geführt. Informationen wie Produktdaten, Alter, Seriennummern werden automatisch in SAP Commerce beigefügt. Sollte der Druck von Versandetiketten oder Begleitscheinen notwendig sein, erfolgt dies im Anschluss an den Bestellprozess. Zur Abwicklung kann der Auftrag dann entweder in das eigene RMA-System oder an einen Service-Partner weitergeleitet werden. Die bekannten Self-Service-Masken lassen sich zur Nachverfolgung erweitern. 

Durch unser stets wachsendes Funktions- und Vorlagen-Portfolio für die Implementation der Lifecycle Service Platform für SAP Commerce ergeben sich neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Kundenbindung und Nachhaltigkeit des Produktlebens. Unsere Experten beraten Sie gerne zu den besten Wegen für die perfekte Kundenbindung mit SAP Commerce. 

 

Ob Bestandsverwaltung, Einbindung von Drittanbietern oder Wartung und Reparatur – mit SAP Commerce Cloud und der Lifecycle Service Platform der Medienwerft schaffen Sie einen echten Mehrwert. Für Ihre Kunden und für Ihren Shop.

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ÜBER DIE MEDIENWERFT

Die Medienwerft wurde 1996 gegründet und gehört zu den erfahrensten Internetagenturen in Deutschland. Die Kernkompetenz der Agentur liegt in der ganzheitlichen Leistung aus strategischer Beratung, überzeugender Konzeption und Kreation sowie großem Technologie Know-how mit einem besonderen Fokus auf E-Branding und E-Commerce.

Über die Kommunikationskanäle und Touchpoints hinweg begleitet die Medienwerft ihre Kunden bei der digitalen Transformation. Dabei werden die Customer Journeys entlang des gesamten Lifecycles mit markengerechten kreativen und anspruchsvollen digitalen Lösungen optimiert.

Seit 2016 gehört die Medienwerft zur FIS-Gruppe mit über 750 Mitarbeitern an 6 Standorten in Deutschland und Europa. Gemeinsam mit der FIS – einem der größten SAP-Systemhäuser in Deutschland – deckt die Medienwerft als zertifizierter SAP CX Partner das komplette Themenspektrum der SAP Customer Experience ab. Damit ist sie in der herausragenden Position, die gesamte Prozesskette von SAP Commerce und SAP Marketing über Service und Sales bis tief in die technische Infrastruktur von SAP mit Lösungen aus einer Hand zu begleiten.

Die Agentur mit Sitz in Hamburg wird von den Geschäftsführern Oliver Helms, Hendrik van Laaten und Frank Meier geführt. Zu den Kunden aus dem B2C- und B2B-Bereich zählen Unternehmen wie Volkswagen Zubehör, Ernsting’s family, Bartscher, Thieme Compliance, DAW – Deutsche Amphibolin-Werke, Peek&Cloppenburg Hamburg und Adler Modemärkte.

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