Im Podcast: Headless Commerce mit SAP Spartacus

Headless-Strategien eröffnen attraktive neue Spielräume, um E-Commerce Angebote flexibel an Marktanforderungen anzupassen. Als Headless Storefront ist SAP Spartacus eine leistungsstarke Lösung, um Front- und Backend komplett unabhängig voneinander zu betreiben. In einem Podcast beschreibt der Medienwerft Experte Michael Feige die Möglichkeiten von SAP Spartacus.

News 2022 E-Commerce 13. Juni 2022

Grundgedanke des so genannten Headless-Ansatzes ist es, die eigentliche geschäftstreibende Logik und die Benutzeroberfläche – in diesem Fall eine Shop-Oberfläche – voneinander getrennt zu betreiben. Die Kommunikation findet ausschließlich über Schnittstellen statt, die entweder vom Client (Browser) direkt aufgerufen oder mit sogenanntem „Server-Side-Rendering“ von einem dedizierten Server vorberechnet werden; dieser wird dann unabhängig vom Shop-Backend betrieben.

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In Folge 9 des CX Inside Podcasts der FIS spricht Medienwerft Lead Solution Engineer Michael Feige über alle Vorteile von Headless Commerce. Gleich hier reinhören:

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Anpassungen ohne Eingriff in das Frontend

Spartacus wird von SAP unterstützt, aber gleichzeitig von unabhängigen Entwicklern kontinuierlich weiterentwickelt. Anwender profitieren von dieser stetigen Aktualisierung. Ändert sich die Anbindung an externe Systeme oder das zugrunde liegende Informationsmodell der SAP Commerce Umwelt, so findet dies nur noch innerhalb der SAP Commerce Plattform statt und bedingt keinen Eingriff in die Weboberfläche. Dies bedeutet auch, dass nahtlose Deployments der jeweiligen Systeme möglich sind, ohne abhängig voneinander zu sein. Voraussetzung ist, dass die SAP Commerce Plattform mit einem Zero-Downtime-Mechanismus betrieben wird – dies wird beispielsweise durch ein Hosting in der SAP Commerce Public Cloud (auch Commerce Cloud v2) ermöglicht.

Maximale Unabhängigkeit inklusive

Bei Spartacus handelt es sich um eine Applikation, die mithilfe von Angular (einem JavaScript- bzw. TypeScript-Framework) implementiert wird. Es gilt wie bei der klassischen SAP Commerce Accelerator-Storefront, dass man bereits mit einer vollumfänglichen Basis-Implementation starten und diese anhand der eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Da die technologische und architektonische Basis von SAP Commerce und Spartacus unabhängig sind, bedeutet dies für die Entwicklung auch weniger Bedarf an interdisziplinären Fähigkeiten und sorgt so für eine klare, auf Schnittstellen basierte Trennung der Produktionszyklen. Auf diese Weise kann ein Hosting der Spartacus-Umgebung auch auf einem von der Cloud losgelösten Server erfolgen, um so die Vorteile entkoppelter Release-Zyklen vollends auszuschöpfen.

Bewährte Systeme plus maximale Flexibilität

Technologisch profitieren alle Gewerke von der neuen Ausrichtung. Während in SAP Commerce weiter auf erprobte Backend- und Server-Technologien zur Verarbeitung und Konnektierung der Geschäftsprozesse gesetzt werden kann, ist es in Spartacus nun möglich, schnell auf die sich ändernden Anforderungen zu reagieren und mit neuen Funktionen, zum Beispiel Ansätzen für Progressive Web Apps und neue Frontendtechnologien, dem Zeitgeist zu entsprechen. Der Funktionsumfang von Spartacus wird dabei kontinuierlich erweitert.

Optimierter Austausch zwischen den Systemen

Durch die klare Trennung über schnittstellenbasierte Kommunikation richten sich Frontend und Backend darauf aus, in unterschiedlichen Geschäftsfällen die angebundenen Systeme auszutauschen oder zu ergänzen. So kann beispielsweise die Einbindung von Tracking- und Marketing-Mechanismen nun losgelöst in der Spartacus-Applikation erfolgen und minimiert so die Notwendigkeit von Eingriffen in die sensiblen Kernprozesse. Zeitgleich kann die Integration eines neuen ERP-Backend ohne Unterbrechung des Shop-Betriebs erfolgen, da der Austausch dieser Schnittstelle innerhalb der SAP Commerce Plattform erfolgt. Ob dabei im Vordergrund zusätzlich auch noch Mobile Applikationen von den somit deutlich ausgereifteren Schnittstellen ins SAP Commerce profitieren, ist nun nur noch eine Frage des „Wann und Wie?“ und nicht mehr des „Ob überhaupt?“.

Entscheider sollten alle Möglichkeiten kennen

Um herauszufinden, welche konkreten Vorteile eine solche Headless-Strategie für Ihr Unternehmen beim Aufsetzen von Marketingmaßnahmen, der Gestaltung der Customer Journey oder der Einführung neuer Kommunikations- und Commerce-Kanäle heute und in Zukunft bietet, sprechen Sie unsere auf Spartacus und SAP Commerce spezialisierten Experten an. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz können wir Aufwände, Risiken, Chancen und Vorteile einer Spartacus-Einführung für Ihr Unternehmen detailliert analysieren und für die Entscheider aller Fachbereiche anschaulich darstellen.

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