E-Commerce Trends 2026 – Neue Spielregeln für den digitalen Handel

The Game is on: 2026 wird E-Commerce intelligenter, vernetzter und effizienter. Smarte Architekturen, integrierte Systeme und KI-basierte Automatisierung verändern die Spielregeln und eröffnen neue Chancen entlang der gesamten Customer Journey. Wer jetzt strategisch denkt und neue Technologien gezielt einsetzt, sichert sich entscheidende Wettbewerbsvorteile im digitalen Handel von morgen.

Dank unserer Erfahrung, unserer tiefen Kenntnis der Märkte und aus zahlreichen Gesprächen mit Kunden und Partnern wissen wir, welche Themen im nächsten Jahr bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda stehen. Daraus haben wir die sieben wichtigsten E-Commerce Trends 2026 identifiziert. Der eine oder andere davon kann auch für Sie zum Gamechanger werden – wir unterstützen Sie gern bei der Umsetzung!

#E-COMMERCE IT ‐ 12. Dezember 2025

Der digitale Handel steht auch 2026 vor tiefgreifenden Veränderungen. KI beschleunigt Suchen, automatisiert Abläufe und ist intelligent genug, um den Menschen zum richtigen Zeitpunkt ins Boot zu holen. Der Move-to-Cloud wird unumgänglich für alle, die SAP Commerce noch on-premise nutzen, und bei aller Automatisierung ist es umso wichtiger, die Customer Experience nicht aus den Augen zu verlieren.

Was aktuell nicht nur unsere Kunden, sondern den gesamten E-Commerce Markt bewegt, findet sich in unseren Top 7 der E-Commerce Trends 2026 wieder:

  1. AI-ready Architecture: Die Basis für Autonomous Commerce
  2. Total Cost of Ownership: Replatforming ohne hohe Einstiegskosten 
  3. Multimodale KI: Der Schlüssel zu vernetzten Produktdaten
  4. Moderne CMS auch im B2B: Skalierbar und E-Commerce-ready
  5. B2B-Portale neu gedacht: Vom Risiko-Projekt zur wertschöpfenden Plattform
  6. SAP Commerce: Alle Wege führen in die Cloud
  7. ERP-driven Commerce: Skalierbarkeit durch nahtlose Integration

1. AI-ready Architecture:
Die Basis für Autonomous Commerce

In Bezug auf Künstliche Intelligenz ist im E-Commerce nicht mehr die Frage, ob man sie nutzt – sondern wie. Viele Systemarchitekturen sind noch nicht auf den Einsatz von KI ausgerichtet und schöpfen die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz deshalb bei weitem nicht aus. Damit KI im Commerce wirksam werden kann, braucht es Systeme, die von Anfang an darauf ausgelegt sind: AI-ready Architekturen verknüpfen Informationen in Echtzeit, schaffen ein gemeinsames Datenverständnis und ermöglichen, dass Entscheidungen automatisch getroffen und ausgeführt werden können.

 

Wie entsteht auf dieser Basis echter Autonomous Commerce?

Eine Commerce Plattform, die mitdenkt und den Menschen zum richtigen Zeitpunkt in den Loop holt: Unser Technologiepartner Emporix hat mit diesem Anspruch die Autonomous Commerce Execution Plattform (ACE) entwickelt, die Datenlogik, Prozesssteuerung und KI-Fähigkeiten in einer zentralen Architektur bündelt. Die wichtigsten Commerce-Szenarien werden dabei in Value Streams umgesetzt – strukturierten, sofort einsatzbereiten und flexiblen Prozessketten, die Systeme, Daten und Rollen nahtlos zusammenführen, um End-to-End-Commerce-Abläufe zu steuern und zu optimieren. Auf dieser Basis können KI-Agenten eigenständig komplexe B2B-Prozesse steuern, während Menschen in einem „Human-in-the-Loop“-Modell die kritischen Entscheidungen absichern.

Abläufe, die sich automatisch optimieren, und Mitarbeitende, die mehr Zeit für strategische, wertschöpfende Aufgaben haben: Mit dem Wechsel zu einer AI-ready Architecture schaffen Sie die Voraussetzung für effiziente und kostensparende Prozesse.

2. Total Cost of Ownership:
Replatforming ohne hohe Einstiegskosten

Replatforming hat sich als bewährter Hebel erwiesen, um den TCO (Total Cost of Ownership/Gesamtbetriebskosten) im E-Commerce nachhaltig zu senken. Langfristig können so insbesondere Lizenz- und Hostingkosten sowie die Aufwände für Wartung, Weiterentwicklung und Upgrades entscheidend gesenkt werden – wie das Beispiel unseres Kunden HABA zeigt: Dort konnte der TCO durch den Plattformwechsel um bis zu 50 % reduziert werden. Der einzige Faktor, der bislang zu Beginn stärker ins Gewicht fiel, waren die hohen Initialkosten durch Parallelbetrieb und Migrationsaufwand.

 

Wie also lässt sich der TCO senken, ohne dass Unternehmen anfangs stark investieren müssen?

Lösungen wie z.B. die Autonomous Commerce Execution Platform (ACE) von Emporix begegnen diesem Thema mit einer flexibleren Kostenstruktur. Wo ein komplettes Replatforming bisher eine hohe Anfangsinvestition erforderte, ermöglichen Strangler-Fig-Ansatz und Teil-Lizenzierung heute ein „Pay-as-you-grow“-Modell. Unternehmen investieren nur noch in die Bereiche, die wirklich relevant sind, und führen den Wechsel Schritt für Schritt weiter, bis die gesamte Architektur modernisiert ist.

So sinken die Einstiegskosten spürbar, und Replatforming wird zu einem noch attraktiveren Weg, den Lean-Commerce-Ansatz von Beginn an konsequent umzusetzen.

3. Multimodale KI:
Der Schlüssel zu vernetzten Produktdaten

In vielen Unternehmen liegen die wertvollsten Informationen oft verteilt über verschiedene Systeme, Formate und Datenquellen: Texte, Bilder, Tabellen, Sensordaten, Produktinformationen. Klassische KI-Modelle tun sich schwer damit, diese Vielfalt konsistent miteinander zu verbinden. Hier setzen jetzt multimodale Embedding-Modelle an, die heterogene Daten nicht mehr nur verstehen, sondern sie in Beziehung zueinander setzen.

 

Wie kann KI helfen, Datensilos aufzubrechen?

Indem multimodale Embedding-Modelle unterschiedlichste Datenarten in einen gemeinsamen Bedeutungsraum übersetzen, machen sie Massendaten überhaupt erst erschließbar. Informationen lassen sich so automatisiert verarbeiten und intelligent miteinander verknüpfen – die Grundlage dafür, dass KI-gestützte Lösungen für Unternehmen verlässlicher, nachvollziehbarer und auditierbar werden.

FISMWASP Multi ist hierfür der zentrale Werkzeugkasten und ermöglicht eine Vielzahl von KI Use Cases. Das multimodale Embedding-Modell der FIS-Gruppe unterstützt zum Beispiel bessere Suchfunktionen: Mit einer Visual-Search-Funktion können Nutzer anhand eines Fotos direkt das passende Produkt finden. Auch in Bereichen wie Empfehlungssystemen, Anomalieerkennung oder Stammdatenmanagement trägt das Modell zu effizienteren Abläufen und einer höheren Datenqualität bei.

Gerne zeigen wir Ihnen, wie multimodale Embedding-Modelle Ihre Prozesse wirkungsvoll optimieren, Effizienzen heben und welche konkreten Use Cases gerade in Zeiten steigenden Kostendrucks echten Mehrwert bieten.

4. Moderne CMS auch im B2B:
Skalierbar und E-Commerce-ready

Gerade im B2B-E-Commerce steigen die Anforderungen rasant. Die Kundschaft erwartet konsistente Informationen über Website, Kundenportal, Shop, App oder sogar Marktplätze hinweg. Gleichzeitig kämpfen viele Unternehmen noch mit historisch gewachsenen Systemlandschaften – etwa alten TYPO3-Instanzen, starren Templates und Insellösungen. Neue Länderauftritte, Produktkampagnen oder Services lassen sich dann nur mit viel Aufwand und langen Projektlaufzeiten umsetzen.

 

Welche Rolle spielen moderne Contentmanagementsysteme dabei?

Moderne Headless CMS wie Storyblok, Contentful oder Magnolia trennen Inhalt und Darstellung konsequent. Content wird einmal zentral gepflegt und anschließend per API in Shop, Portale, Apps, Corporate Sites oder andere Touchpoints ausgespielt. Das macht die Umsetzung deutlich schneller, reduziert technische Abhängigkeiten und sorgt für eine konsistente Customer Experience entlang der gesamten B2B-Customer-Journey. Darüberhinaus lassen sich bestehende Systeme wie PIM, ERP oder CRM einfacher integrieren.

Die Trennung von Content & Frontend verkürzt Entwicklungszeiten und ermöglicht eine flexiblere Kampagnenplanung. Intuitive Benutzeroberflächen und visuelles Editing erlauben es Marketing-Teams, Inhalte schnell zu erstellen, anzupassen und zu veröffentlichen. Für Entwickler-Teams bedeutet das, mehr Zeit für die Umsetzung neuer Lösungen zu haben, statt täglich kleine Anpassungen an der Website vorzunehmen.

Mit modernen Contentmanagementsystemen lassen sich auch im B2B Digitalprojekte beschleunigen – mit dem Ziel, das Optimum aus Ihren Daten, Teams und Budgets herauszuholen.

5. B2B-Portale neu gedacht:
Vom Risiko-Projekt zur wertschöpfenden Plattform

B2B-Portale galten lange als komplexe Mammutprojekte mit hohem Integrationsaufwand und langen Laufzeiten. 2026 zeigt sich jedoch ein deutlich anderes Bild: Neue Prozesse, Tools, Methodiken und technologische Ansätze vereinfachen die Umsetzung enorm – und machen B2B-Portale zu einem der wichtigsten E-Commerce-Trends im B2B.

Der Wandel basiert auf klaren Zielbildern, modularen Plattformarchitekturen und einem konsequent nutzerzentrierten Vorgehen. Statt monolithischer Systeme setzen Unternehmen auf composable, API-basierte Lösungen, die sich schrittweise einführen lassen. MVP-Ansätze, agile Methoden und iterative Weiterentwicklung ermöglichen einen schnellen Projektstart und sorgen früh für messbaren Mehrwert – intern wie extern.

 

Wie beeinflussen Designsysteme die Zusammenarbeit zwischen Design, Entwicklung und Marketing?

Eine zentrale Rolle spielt dabei das CX- und UX-Design. B2B-Portale entwickeln sich zu strategischen Touchpoints entlang der gesamten Customer Journey. Designsysteme bilden hierfür eine Grundlage: Sie schaffen Konsistenz, beschleunigen Design- und Entwicklungsprozesse und reduzieren Reibungsverluste zwischen Teams. So wird die Einführung eines zusätzlichen Touchpoints wie eines Kunden- oder Partnerportals planbar und effizient.

Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Nutzer. Einkäufer, Techniker und Entscheider erwarten digitale Erlebnisse auf B2C-Niveau. Nutzerzentrierung, relevantes Service-Design und klar definierte Use Cases sorgen dafür, dass Portale reale Arbeitsprozesse unterstützen und echten Mehrwert liefern. Portale, die von Anfang an konsequent an Nutzerbedürfnissen ausgerichtet sind, werden zum Teil des Produkts – wie das mykrone.green-Portal zeigt, das sämtliche Services der KRONE-Welt über einen Account bündelt und so für Nutzer zur integralen Plattform ihres Arbeitsalltags wird.

Der Trend 2026 ist klar: B2B-Portale verlieren ihren Projekt-Schrecken und werden zu skalierbaren Plattformen für Effizienz, Kundenbindung und Wachstum.

6. SAP Commerce:
Alle Wege führen in die Cloud

Der Trend ist längst Realität: E-Commerce wandert in die Cloud. Spätestens seit SAP den End of Mainstream Maintenance angekündigt hat und damit den Support für SAP Commerce on-premise Versionen zum 31. Juli 2026 einstellen wird, steht fest: Wer im Wettbewerb bestehen will, muss jetzt die Weichen stellen.

 

Wie profitieren Unternehmen konkret von der Cloud?

Insbesondere für Kunden, die den zentralisierten Einkauf einer E-Commerce Lösung über einen etablierten Hersteller wie SAP bevorzugen, macht der Wechsel jetzt Sinn. Dabei bietet der Composable Ansatz der Cloud zahllose neue Möglichkeiten – denn damit lassen sich auch Drittsysteme mit Funktionen, die sich nicht im SAP Lösungsportfolio finden, in der Regel einfach anbinden und integrieren. Noch flexibler sind Sie, wenn Sie den Wechsel in die Cloud gleich für ein Replatforming nutzen. Und noch ein Tipp: Als zertifizierter SAP-Gold-Partner bieten wir Ihnen außerdem eine erweiterte Maintenance an.

Der End-of-Life der SAP Commerce on-premise Versionen markiert den Anfang einer neuen Zeit. Wir sind sowohl beim Wechsel in die SAP Commerce Cloud als auch bei einem Replatforming  an Ihrer Seite.

7. ERP-driven Commerce:
Skalierbarkeit durch nahtlose Integration

Die Verbindung von ERP- und Commerce-Systemen entscheidet über mehr als technische Effizienz: Sie bestimmt, wie schnell Unternehmen heute auf Kundenerwartungen reagieren können. Nur wer beide Welten intelligent integriert, schafft die Basis für durchgängige Prozesse, transparente Lieferketten und dynamisch personalisierte Erlebnisse. Bereits heute ist die enge Verbindung von ERP und Commerce ein Erfolgsfaktor – 2026 wird sie zur Grundlage jeder KI-gestützten Commerce-Strategie.

 

Wie verbinden Unternehmen Shop und ERP so, dass Abläufe nahtlos ineinandergreifen?

Lösungen wie der FIS/ShopConnector zeigen, wie moderne ERP-Integration heute funktioniert. Online-Bestellungen gelangen automatisch und fehlerfrei in SAP S/4HANA, ganz ohne manuelle Excellisten, doppelte Datenerfassung oder Medienbrüche. Unternehmen behalten ihr bestehendes Shop-Frontend, während der Connector die direkte Verbindung zu SAP herstellt. Gleichzeitig erhöhen Commerce-Teams ihre Prozesssicherheit, weil sich Aufträge zentral überwachen, bearbeiten und flexibel über Datenquellen wie Open Master Data oder Drittanbieter-Apps erweitern lassen. Dadurch sinkt der manuelle Aufwand deutlich, und Ressourcen können effizienter eingesetzt werden.

Nahtlose Prozesse für zufriedene Kunden: Mit effizienter SAP ERP-Integration machen Sie Ihren Shop fit für die Zukunft – dank höchster Skalierbarkeit, schneller Umsetzung und größter Datensicherheit

Fazit: E-COMMERCE TRENDS 2026

Aus Gesprächen mit unseren Kunden wissen wir: 2026 steht für viele von ihnen im Zeichen der intelligenten Neuausrichtung. E-Commerce wird dank Künstlicher Intelligenz strategischer, vernetzter und vorausschauender.

Themen wie AI-ready Architecture, ERP-driven Commerce oder kundenfreundliche B2B-Portale zeigen, wie stark Technologie, Daten und Kundenerlebnis zusammenwachsen. Der 2026 unumgängliche Move-to-Cloud bietet dabei neue Möglichkeiten, die Kosten entscheidend zu senken und Prozesse zu optimieren.

Was auch immer davon 2026 auf Ihrer Agenda steht – die Medienwerft unterstützt Sie mit hoher Expertise und jahrzehntelanger E-Commerce Erfahrung. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Ihre Herausforderung!

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Wohin entwickelt sich Ihr digitaler Handel in 2026? Sprechen Sie uns an: Wir beraten Sie zu allen Chancen und Möglichkeiten. Machen Sie Ihr Unternehmen fit für kommende Herausforderungen!

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